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Strategisches Lieferantenmanagement

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Im Leitfaden "Strategisches Lieferantenmanagement" erfahren die Leser neben allgemeinen Informationen zum Thema auch in Managementsysteme im Lieferantenmanagement ein. Herausgegeben wurde der Leitfaden vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V.

Lieferanten in wenigen

Lieferanten in wenigen Minuten digital anbinden Theorie und Praxis sind zwei Paar Schuhe – insbesondere in Sachen „Einkauf der Zukunft“ oder „Einkauf 4.0.“ Obwohl dem Einkauf in der Theorie bewusst ist, dass ein medienbruchfreies Netzwerk vorhanden sein muss, damit die Geschäftsprozesse reibungslos ablaufen, ist dies heutzutage in der Praxis leider immer noch selten der Fall. Insbesondere die digitale Anbindung verursacht auf Einkäufer- und Lieferantenseite Bauchschmerzen. Die gute Nachricht: Es gibt eine unkomplizierte Lösung zur vollständigen Digitalisierung der Einkaufsprozesse. Diese holt sogar auch die kleinen Lieferanten in das Netzwerk (zurück). Die meisten Unternehmen haben weniger als 10 Prozent ihrer Lieferanten elektronisch angebunden. Das jedenfalls hat das Marktforschungsunternehmen Lünendonk ermittelt. Angesichts der Tatsache, dass sich erst mit einer möglichst großen Anzahl angebundener Lieferanten signifikante Automatisierungseffekte einstellen, eine ernüchternde Analyse. Immerhin haben sich laut Lünendonk nahezu alle Unternehmen für die nächsten Jahre eine Verbesserung der Lieferantenanbindung mit den Schwerpunkten automatischer Austausch, elektronische Prüfung und Verarbeitung von Belegen vorgenommen. Bisher: zeitintensiv, aufwändig, fehleranfällig Viele Unternehmen scheitern daran, dass die technische Anbindung der Lieferanten zu aufwändig, zu teuer oder aus Sicht der Lieferanten schlichtweg nicht attraktiv genug ist. Die Folgen: hoher manueller Aufwand und dadurch auch Fehleranfälligkeit oder lange Reaktionszeiten durch die aufwändige Übertragung, Prüfung und Erfassung eingehender Dokumente und die Nacharbeit aufgrund von Fehlern. Digitale Anbindung so einfach wie möglich Volle Einkaufsautomatisierung kann nur dann funktionieren, wenn alle Lieferanten – auch kleine – unkompliziert, schnell und flexibel im Digitalisierungsprozess mitgenommen, also angebunden, werden können. Dem Lieferanten dürfen dabei keinesfalls irgendwelche Kosten entstehen. Die Einführung der Lösung darf bei ihm keinen oder nur sehr geringen Arbeitsaufwand verursachen und die eigenen Abläufe des Lieferanten dürfen sich nicht oder kaum ändern. Im Optimalfall hat sogar der Lieferant einen eigenen Nutzen von der Lösung! Netfira bietet eine schlanke Einkaufslösung, die die operativen Prozesse durchgängig automatisiert, indem sie die Lieferanten schnell und unkompliziert digital anbindet. Denn nur durch Anbindung möglichst vieler Lieferanten werden Digitalisierung und die vollständige Automatisierung ermöglicht. So lassen sich beispielsweise Anfragen, Angebote oder Bestellungen des Einkaufs unkompliziert elektronisch an die Lieferanten übertragen und dort automatisch erfassen. Dokumente der Lieferanten, z.B. Auftragsbestätigungen, Lieferavise, Rechnungen oder beliebige sonstige Anhänge, werden direkt aus dem lieferanteneigenen System versendet, beim Einkauf automatisch überprüft, korreliert und in die angebundenen Systeme eingegeben. Die Lieferantenanbindungen von Netfira funktionieren so einfach wie das Installieren einer App. Künstliche Intelligenz sorgt für nahezu 100-prozentige Automatisierung und inhaltliche Prüfung der Belege, so dass manuelles Nacharbeiten vollständig entfällt. Lieferanten können entsprechend ihrer eigenen Bedürfnisse und technischen Fähigkeiten zwischen verschiedenen Anbindungsmöglichkeiten wählen. Bausteine halten schlank Operativ lässt sich heute bereits so gut wie alles automatisieren, auch Belegflüsse mit allen Lieferanten. Traditionelle Techniken wie EDI oder OCR – heute häufig noch von IT-Seite empfohlen – werden diesem Anspruch jedoch nicht gerecht. Vielen Unternehmen, gerade im Mittelstand, ist nicht bewusst, wann eine einfache, schlanke Lösung für operative Abläufe ausreicht. Netfira bietet modulare Bausteine, die passgenau ausgewählt werden und darüber hinaus auch mit bestehenden Systemen verknüpft werden können. Die Lösung ist in vier bis sechs Wochen implementiert und bringt sofort Nutzen für den Einkauf und für die Lieferanten. 16

Fazit Der Einkauf kann nur dann zum Innovationstreiber werden, wenn er über reibungslose operative Prozesse in der Lage ist, möglichst alle Lieferanten, Partner und Dienstleister digital anzubinden. Ziel muss es also sein, das gesamte Lieferanten- und Kundennetzwerk agiler, deutlich kostengünstiger und besser planbar zu machen – nämlich durch elektronischen Datenaustausch und die Automatisierung von Einkaufs- und Verkaufsprozessen. Die eigentliche Arbeit liegt in den operativen Beschaffungsprozessen. Diese gilt es hinreichend zu automatisieren, um dann ausreichend Zeit für strategische Aufgaben wie Lieferantenauswahl, -betreuung oder Kooperationen zu haben. Kreislauf des Lieferantenmanagements Ausblick Zur Vision der „intelligenten Fabrik“ mit vollautomatischen Produktionsprozessen gehört auch ein synchronisiertes E-Procurement-System. Der permanente Datenaustausch ermöglicht, dass sowohl Produktion als auch Bestell- und Rechnungsprozesse von einer intelligenten Software selbsttätig optimiert werden. Fällt beispielsweise ein Zulieferer kurzfristig aus, wird der Fertigungsablauf umgehend automatisch angepasst und die georderte Liefermenge an anderer Stelle erhöht, um den Ausfall zu kompensieren. Durch intelligente Systeme ist eine aufwändige manuelle Neukonfiguration nicht mehr notwendig. Netfira bietet bereits heute den Einstieg und die Grundlage für diese Zukunftsvision und somit ein signifikantes Steigerungspotenzial hinsichtlich Digitalisierung, Effizienz, Fehlervermeidung und Liefer- und Produktionsgeschwindigkeit. Reinald Schneller Geschäftsführer Netfira GmbH (Walldorf/München) E-Mail: reinald.schneller@netfira.com Internet: www.netfira.de 17

Sammlung

PCP vs. Innovationspartnerschaft
Strategisches Lieferantenmanagement
Innovationspolitische Eckpunkte
Anwendung von Werkzeugen der innovativen öffentlichen Beschaffung in der Praxis - Eine Analyse der TED-Datenbank

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