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PCP vs. Innovationspartnerschaft

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Die KOINNO-Publikation "Vorkommerzielle Auftragsvergabe vs. Innovationspartnerschaft: Abgrenzung zweier Instrumente der innovativen öffentlichen Beschaffung" ist in Kooperation mit der Universität der Bundeswehr München entstanden.

Maßnahmen zur

Maßnahmen zur Anforderungsdefinition bzw. der Verfügbarmachung des benötigten technischen Wissens, welche auch parallel durchgeführt werden können: Literatur-Recherche in wissenschaftlichen, technischen und politischen Publikationen Befragung von End-Kunden bzw. Bedarfsträgern Bildung von Fokusgruppen bzw. Befragungen von Experten Leitfragen: Ist es möglich eine erschöpfende Beschreibung des Bedarfes und der Anforderungen zu definieren? Ist geeignetes Personal, sowohl quantitativ als auch qualitativ (mit entsprechendem technischen Wissen) vorhanden, um die Anforderung an die Leistung bzw. den Bedarf ausreichend zu spezifizieren? c) Marktanalyse 1: Suche nach vorhandenen Lösungen am Markt Dieser Schritt analysiert, ob weitere F&E-Leistungen, zur Verfügbarmachung einer Lösung notwendig sind. Diese Notwendigkeit gibt den Ausschlag für ein PCP- bzw. ein IP-Projekt. Folgende Fragen müssen beantwortet werden: Leitfragen: Gibt es schon eine vergleichbare Lösung am Markt bzw. ist eine Lösung zeitnah (

d) Marktanalyse 2: Prüfung der Durchführbarkeit des Konzepts Falls mittel- bis langfristig keine geeignete Lösung am Markt verfügbar ist, sollte in einem weiteren Schritt geprüft werden, ob es überhaupt technisch möglich ist, eine Lösung zu entwickeln, welche die definierten Anforderungen erfüllen kann. Hierfür können bspw. Industrie- Experten befragt werden, Universitäten oder andere Forschungsinstitute mit eingebunden werden oder eine Patent-Recherche durchgeführt werden. Falls die technische Durchführbarkeit bejaht wird, sollte zudem der zeitliche Rahmen zur Umsetzung abgeschätzt werden. Darauf aufbauend ist es notwendig abzuklären, ob überhaupt genügend Ressourcen, sprich Finanzmittel und Personal für eine Projektdurchführung vorhanden ist. Leitfragen: Welches Budget steht für die Lösung des Problems bzw. die Beschaffung zur Verfügung? Welcher Zeitrahmen steht für die Problemlösung bzw. zur Bedarfsdeckung zur Verfügung? Welche Personalressourcen sind vorhanden bzw. notwendig? e) Marktanalyse 3: Marktpotential bzw. Anreiz zur Teilnahme Im letzten Schritt muss abgeklärt werden, ob ein PCP- oder ein IP-Projekt das geeignete Mittel zur Bedarfsdeckung ist. Ausschlaggebend hierfür ist einerseits das mit dem Bedarf verbundene Marktpotential. Sollte neben dem eigenen Bedarf auch andere Institutionen im öffentlichen oder privaten Sektor ähnliche Bedarfe haben, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das Marktpotential alleine ausreicht um Anbieter zur Entwicklung zu bewegen. In diesem Fall wäre PCP das Mittel der Wahl. Sollte allerdings kein weiteres Marktpotential neben dem eigenen vorhanden sein, da der eigene Bedarf so spziell und einzigartig ist, wird es schwierig die Unternehmen zu Investitionen in Entwicklungsleistungen zu bewegen. Nur durch eine langfristige Partnerschaft, bei der neben der Vergütung der Entwicklung auch eine Beschaffung zugesagt wird (bei Erreichung der festgelegten Kosten- und Leitungsniveaus), ist eine Bedarfsdeckung möglich. Die IP wäre die geeignete Wahl! Leitfragen: Sind die potenziellen Anbieter an einer Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Sektor interessiert? Welches Marktpotential würde sich für eine Lösung ergeben? Ist der eigene Bedaf so speziell und einzigartig, dass kein weiteres Marktpotential möglich ist? Ist sie nur für eine einzige Institution bzw. öffentlichen Auftraggeber interessant oder lassen sich weitere potenzielle Nutzer im öffentlichen Sektor oder der Privatwirtschaft finden? 22

Sammlung

PCP vs. Innovationspartnerschaft
Strategisches Lieferantenmanagement
Innovationspolitische Eckpunkte
Anwendung von Werkzeugen der innovativen öffentlichen Beschaffung in der Praxis - Eine Analyse der TED-Datenbank

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